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Mainzelbahn: Stopfgänge starten

Erste Arbeiten am Schottergleis – Gewisse Lärmbelästigungen in der Nacht unvermeidbar.

MAINZ. Drei Monate nach Inbetriebnahme der Mainzelbahn ist ein so genannter Belastungsstopfgang der Schottergleise erforderlich, bevor die Gleise in den entsprechenden Teilabschnitten begrünt werden können. Dabei wird eine Stopfmaschine die Strecke befahren und durch leichtes Anheben und Verschieben des Gleises durch einen in das Schotterbett eintauchenden Stopfpickel, erfolgt die Festigung und Nachverdichtung.

Die ersten Abschnitte für die Stopfgänge liegen im Bereich der Hochschule Mainz und in der Wendeschleife Bretzenheim. Dort starten die Arbeiten in der Nacht vom Freitag, 3. März, auf Samstag, 4. März, und dauern vermutlich bis zum 10. März. Anschließend erfolgen weitere Stopfgänge in den Bereichen Bretzenheim, Marienborn und Lerchenberg. Diese sollen bis zum 18. März abgeschlossen sein. Die Arbeiten erfolgen nachts unter Schienenersatzverkehr, tagsüber fahren die Straßenbahnen zum Lerchenberg hingegen regulär. Grund für die nächtlichen Arbeiten ist die Sperrung der Bahnhofstraße seit dem 1. März. Diese Sperrung einer der wichtigsten ÖPNV-Trassen in der City macht im Mainzer Personennahverkehr weiträumige Umleitungen und Schienenersatzverkehre notwendig. Tagsüber sind für einen zusätzlichen Schienenersatzverkehr mit Bussen auf dem Abschnitt Hauptbahnhof bis Lerchenberg Hindemithstraße nicht mehr genügend Busse verfügbar um das starke Fahrgastaufkommen tagsüber abzudecken. Zu den Nachtzeiten ist dies aufgrund der geringeren Anzahl der Fahrten hingegen möglich.

Lärmbelästigungen für die Anwohner in den Stadtteilen lassen sich zwischen dem 9. und 17. März zwischen 21 und 5 Uhr leider nicht vermeiden. Der genannte Zeitraum umfasst aber den gesamten Abschnitt zwischen Bretzenheim, Marienborn und Lerchenberg. Die Beeinträchtigungen für die einzelnen Anwohner werden sich aber auf ein oder zwei Nächte und dabei nur auf wenige Stunden beschränken, da die Stopfmaschine im Laufe ihrer Arbeit "weiterwandert". Die MVG bittet wegen der nichtvermeidbaren Beeinträchtigungen um Verständnis.