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Mit dem 5. Workshop in Marienborn geht das Beteiligungsverfahren Mainzelbahn in die nächste Runde. Nachdem im letzten Workshop im Mai 2011 die Grundzüge der Linienführung festgelegt worden waren, wurde gestern der nunmehr zur Einreichung der Planfeststellungsunterlagen erreichte Planungsstand vorgestellt.
Wie gut die Vorarbeit der Workshopteilnehmer und der MVG im bisherigen Verfahren war, zeigt sich daran, dass nach detaillierter technischer Durcharbeitung und gutachterlicher Klärung aller für die Planfeststellung maßgeblichen Fragen keine wesentlichen Änderungen am Konzept erforderlich waren.
So konnte sich die Vorstellung des Planungsstandes auf die Konkretisierung der Planaussagen und die Begründung der wenigen Abweichungen zwischen Workshopergebnissen und den Planfeststellungsunterlagen konzentrieren.
Festzuhalten sind insbesondere
Bei den Plänen zur Gestaltung der Ausgleichsflächen und zur grünplanerischen Einbindung der Trasse wurde seitens der örtlichen Landwirte der Wunsch geäußert, in die weitere Konkretisierung eingebunden zu werden, um negative Wechselwirkungen zu den angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzflächen auszuschließen.
Im Interesse eines städtebaulich harmonischen und für die Mainzelbahn charakteristischen Erscheinungsbildes der baulichen Maßnahmen sollen in einem weiteren Workshop nach Ostern gemeinsam mit Vertretern des Stadtplanungsamtes die Gestaltungsdetails erörtert und festgelegt werden.
Der Projektleiter Herr Köck (MVG) skizzierte den weiteren Verlauf dahingehend, dass bei positivem Abschluss von Planfeststellungsverfahren bis Ende 2012 und abschließender Sicherung der Förderung mit einer Inbetriebnahme Ende 2016 gerechnet werden kann.
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