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Dialog

Fragen & Antworten

Wann ist die Inbetriebnahme der Erweiterungsstrecke zum Zollhafen geplant?

Es ist geplant die Streckenerweiterung zum Zollhafen im Frühjahr 2017 in Betrieb zu nehmen.

Wird das Stadion an Spieltagen angefahren?

In der Entscheidung ob das Stadion an Spieltagen angefahren werden kann, ist die MVG nicht frei. Vielmehr bedarf es einer Abstimmung mit den Beteiligten, zum Beispiel der Stadt oder den Einsatzkräften. Die Abwicklung des Stadionverkehrs kann grundsätzlich auch nicht ausschließlich von der Straßenbahn getragen werden und so wird es auch nach Fertigstellung der Trasse einen Shuttleservice mit Bussen geben.

Wird bei An- und Abfahrt der Straßenbahn geklingelt?

Klingeln wird die neue Bahn bei An- und Abfahrt generell nicht, genauso wenig wie alle bereits fahrenden Straßenbahnen. Der oder die Fahrer/in klingelt in der Regel nur um Menschen auf das Kommen der Straßenbahn aufmerksam zu machen, wenn diese sich etwa zu nah an der Trasse aufhalten. Das Klingeln dient lediglich der Warnung.

Inwiefern sind Schallschutzmaßnahmen geplant?

Schallereignisse die aus dem Betrieb der Straßenbahn entstehen wurden im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens Fachbeitrag "Schalltechnische Untersuchung - Ermittlung der Gesamteinwirkung aus Verkehrslärms im öffentlichen Verkehrsnetz" und weiteren Gutachten zu Schallemissionen berechnet. Hieraus ergeben sich die erforderlichen Schutzmaßnahmen die seitens der MVG einzuhalten sind.
Die MVG als Vorhabensträgerin wird zu gegebener Zeit auf die Anspruchsberechtigten zukommen. Ob und welche Maßnahmen sich aus der Festlegung "Der Anspruch ist hiermit nur dem Grunde nach festgestellt." ergeben, werden wir mit Ihnen gerne zu gegebener Zeit erläutern. Wir hoffen zunächst für die Bauzeit trotz aller Belastungen auf ein angenehmes, konstruktives Miteinander.

Wo wird während der Bauphase das Baummaterial gelagert?

Baumaterial darf ausschließlich im Baufeld, das heißt im zukünftigen Trassenbereich sowie auf zwei Baustelleneinrichtungsflächen an der Brücke Koblenzer Straße und der L426 gelagert werden. Die von der Maßnahme nicht betroffenen Bereiche dürfen somit ohne zusätzliche Genehmigung nicht als Lagerstätte genutzt werden.

Ist es vorgesehen im Rahmen der Baumaßnahmen auch Park-And-Ride-Parkplätze einzurichten?

Im Rahmen des Straßenbahnausbaus  sind keine Park-And-Ride-Parkplätze vorgesehen. In Abstimmung mit der Stadt Mainz gibt es jedoch Optionsflächen im Bereich Erich-Dombromski-Straße, die bei einer entsprechenden Nachfrage in Betracht kämen.

Wie wird sich die ohnehin schlechte Parkplatzsituation am Einkaufszentrum auf dem Lerchenberg nach Baufertigstellung verändern? Entstehen auch neue Parkmöglichkeiten?

Im Bereich des Einkaufszentrums zwischen Schulzentrum Lerchenberg und Kreisel Hindemithstraße / Brucknerstraße stehen heute 213 Parkplätze zur Verfügung. Hierin sind keine Parkplätze für Hausbewohner in den angrenzenden Straßen berücksichtigt.
Die Stadt Mainz hat im Vorfeld der Planungen durch Zählungen an Werktagen die Auslastung der Parkplätze im Tagesverlauf dokumentiert. Bei den insgesamt 213 Parkplätzen wurde eine Maximalauslastung von 162 Stellplätzen zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr festgestellt. Das entspricht einer Auslastung von 76 Prozent. Zu wenige Parkplätze standen somit zu keinem Zeitpunkt zur Verfügung. In den erhobenen Daten sind auch die bereits heute schon vorhandenen Dauerparker dokumentiert. Dieser Anteil, davon geht auch die Stadtverwaltung aus, wird sich mit dem Ausbau der Straßenbahn nicht nachweislich verändern, da bereits heute durch die Vielzahl an Buslinien ein entsprechendes Angebot für potentielle "Umsteiger" besteht.
Im Rahmen des Straßenbahnausbaus werden 90 Parkplätze wegfallen, 70 neue Parkplätze werden hergerichtet. Die abgängigen Parkplätze befinden sich ausschließlich auf der dem Einkaufszentrum abgewandten, südlichen Straßenseite, alle neu zu erstellenden Parkplätze entstehen auf der dem Zentrum zugewandten nördlichen Straßenseite. Wenngleich die Gesamtzahl der Parkplätze um 20 auf 193 sinkt, liegt dies immer noch deutlich über der erhobenen Maximalauslastung von 162. Darüber hinaus ist ein Großteil der neuen Parkplätze vom Einkaufszentrum zukünftig besser erreichbar.
Im Bereich Hindemithstraße 39, zwischen dem Kreisel Brucknerstraße und Einfahrt ZDF stehen heute 146 Parkplatztaschen, zzgl. etwa 15 Straßenrandstellplätze zur Verfügung. 102 Parkplätze gehören zum Anwesen Hindemithstraße 39, die übrigen Stellplätze sind öffentlich. Die 102 Stellplätze werden in Abstimmung mit dem Eigentümer alle wiederhergestellt, teilweise an neuer Stelle. Bis auf die Straßenrandparkplätze vor dem Anwesen Hindemithstraße 39 bleiben auch die öffentlichen Parkplätze unverändert.  Die maximale Auslastung betrug in einer zweimalig ganztägig durchgeführten Erhebung der Stadt Mainz für den gesamten Bereich 104 Parkplätze, sodass bei zukünftig weiterhin 146 Parkplätzen auch ohne die zusätzlichen Randparker davon auszugehen ist, dass nach Umbau des Bereiches weiterhin genügend Parkraum zur Verfügung steht.

Ist eine Verlängerung der Mainzelbahn bis zum Zollhafen vorstellbar?

Ja, die Erweiterung zum Zollhafen wird umgesetzt. 

Wird sich die Anbindung der Rubensallee auf dem Lerchenberg durch den Bau der Straßenbahn verschlechtern?

Die Anbindung der Rubensallee im Norden vom Lerchenberg wird sich durch die Inbetriebnahme der Mainzelbahn Ende 2016 nicht verschlechtern, die Linie 54 wird mit dem heutigen Fahrtenangebot zwischen Ginsheim und Lerchenberg/Hebbelstraße bestehen bleiben. Ab der Hebbelstraße fährt die Linie dann weiter über Ober-Olm bis zum Bahnhof Klein-Winternheim/Ober-Olm. Dadurch erhält der Lerchenberger Norden sogar eine Umsteigeverbindung von/zu den Regio-Zügen aus/in Richtung Alzey.
Um auch die Verbindung zum Einkaufszentrum an der Hindemithstraße aufrecht zu erhalten, wird eine neue Linie eingeführt. Diese wird zwischen Lerchenberg Menzelstraße, Hebbelstraße, Hindemithstraße und voraussichtlich Lortzingstraße Lerchenberg weiterhin umsteigefrei alle 30 Minuten innerörtlich miteinander verbinden. Sie wird Lerchenberg auch an Drais und Finthen anbinden.

Warum wird das Gutenberg-Center nicht mit einer eigenen Haltestelle angebunden?

Das Gutenberg-Center wird weiterhin mit Bussen direkt angefahren. Die Straßenbahn passiert das Gutenberg-Center in ca. 200 Metern Entfernung, so dass die Anbindung mit dem Bus kürzere Fußwege hat. Eine zusätzliche Straßenbahnlinie würde hingegen einen zusätzlichen Halt und damit noch kürzere Haltestellenabschnitte und längere Fahrzeiten für weiterfahrende Fahrgäste verursachen.