Mainzigartig mobil

Dialog

Fragen & Antworten

Kann garantiert werden, dass sowohl der Zeit- als auch der Kostenplan eingehalten werden?

Zeit und Kosten sind Projektrisiken, die leider nicht gänzlich ausgeschlossen werden können, sie können lediglich auf ein größtmögliches Maß reduziert werden. Organisatorische Maßnahmen, eine konservative Kostenberechnung und ein mit den Projektpartnern abgestimmter Zeitplan sollen die Einhaltung des Zeit- und Kostenrahmens der Mainzelbahn sicherstellen.

Wird mit der Mainzelbahn die Fahrkarte teurer?

Unsere Preise für Fahrkarten sind abhängig von den Tarifen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV). Somit sind unsere Fahrkartenpreise völlig unabhängig von der neuen Straßenbahn.

Ist die Wirtschaftlichkeit der MVG gewährleistet?

Der volkswirtschaftliche Nutzen ist durch ein Gutachten belegt und nachvollziehbar. Auch das betriebswirtschaftliche Ergebnis der MVG wird sich nach Einführung der Mainzelbahn nicht verschlechtern. Der Eigenfinanzierungsanteil wird ohne die Aufnahme zusätzlicher Kredite von der Stadtwerke Mainz AG bereitgestellt. 

Können die Förderungen für die Mainzelbahn nicht sinnvoller verwendet werden?

Die Zuschüsse vom Bund und Land aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) und dem Landesverkehrsfinanzierungsgesetz – Kommunale Gebietskörperschaft (LVFGKom) können ausschließlich zweckgebunden für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur eingesetzt werden, und nicht für andere Projekte. Zuschüsse können nur fließen, wenn der volkswirtschaftliche Nutzen des Straßenbahnausbaus größer ist als die Kosten, was bei dem Projekt Mainzelbahn der Fall ist. Bei einem Verzicht auf die Bundes- und Landesgelder für die Mainzelbahn würden diese Gelder in Verkehrsprojekte anderer Städte fließen.

Wie sieht es mit der Überschuldung der Gemeinde aus?

Die Stadt Mainz wird sich an der Finanzierung der Mainzelbahn nicht beteiligen.