Die MVG Mainzelbahn – Schienen, die verbinden

Bretzenheim

Stadtteil Bretzenheim

Ziel des 2. Streckenabschnitts

Marienborn

Stadtteil Marienborn

Über 2. Streckenabschnitt erreichbar

Lerchenberg

Stadtteil Lerchenberg

Ziel des 3. Streckenabschnitts

FRAGEN › Wirtschaftlichkeit

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  1. Ist der Beförderungsbedarf nicht längst gedeckt oder mit bestehenden Bussen zu lösen?

    Nein, nicht auf allen Linien! Beispielsweise auf der Buslinie 6 treten regelmäßig Engpässe auf und die Busse sind häufig sehr voll. Außerdem wird ein noch attraktiveres Angebot der Mainzer Verkehrsgesellschaft bewirken, dass mehr Menschen auf den ÖPNV umsteigen.

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  2. Wieso kann man temporäre Engpässe nicht mit zusätzlichen Bussen lösen?

    Die Kapazitäten der Strecken und Haltestellen lassen kaum noch zusätzlichen Busverkehr zu, die Campus-Buslinie 69 z.B. verkehrt heute schon nahezu im Minuten-Takt.

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  3. Ist die Wirtschaftlichkeit der Mainzelbahn gegeben?

    Die Prognose der Landeshauptstadt Mainz weist bis 2020 bei den Einwohnern lediglich einen Rückgang von 1,2 % auf. Für die Anzahl der Beschäftigten wird dagegen sogar ein Zuwachs um 3,3 % prognostiziert. Bei insgesamt sinkenden Bevölkerungszahlen wird die Zukunft einen Wettbewerb der Städte mit sich bringen. In dieser Entwicklung werden diejenigen Städte einen Vorteil haben, die einen attraktiven, umweltverträglichen ÖPNV anbieten können – dazu soll Mainz gehören!

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  4. Führt die Mainzelbahn zum Wegfall von Buslinien?

    Auch das Busnetz muss und wird sicher, z.B. mit neuen Direktverbindungen, optimiert werden. Das machen wir aber unabhängig von dem Projekt der Mainzelbahn. Sicher ist, dass alle Haltestellen weiterhin bedient werden müssen, denn mit der Gesamtmaßnahme sollen ja Fahrgäste für Bus und Bahn gewonnen werden. Wir wollen einen attraktiven ÖPNV für die Menschen in unserer Stadt.

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  5. Straßenbahn-Fahrzeuge sind teurer als Busse, wieso lohnen sie sich trotzdem?

    Weil sie bis zu zwei Drittel mehr Passagiere befördern können, energieeffizienter sind und geringere Personalkosten verursachen. Hinzu kommt der realistisch zu erwartete Anstieg der Fahrgastzahlen, der Mehreinnahmen bringt. Darüber hinaus liegt die Nutzungszeit von Straßenbahnen bei 30 bis 40 Jahren, während Busse maximal 10 bis 15 Jahre einsatzfähig sind. Auch tendenziell steigende Energie- und Personalkosten wirken sich zu Gunsten der Tram aus.

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  6. Ermöglicht ein größeres Straßenbahnnetz wirklich einen wirtschaftlicheren Betrieb?

    Ja, denn die zentrale Infrastruktur der Straßenbahn, wie Werkstatt, Leitstelle, Reservefahrzeuge, kann in einem größeren Netz wirtschaftlicher betrieben werden. Der Ausbau sichert somit den Erhalt des attraktiven Straßenbahnsystems in Mainz insgesamt.

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