Mainzigartig mobil

Planung

Bauwerke

Für die Mainzelbahn werden vier Brücken, eine Eisenbahnüberführung und eine Spundwand sowie kleinere Stützmauern neu errichtet und eine Bestandsbrücke angepasst. Alle Brücken werden in Stahlbeton mit einer qualitativ höherwertigen Sichtbetonfläche ausgeführt. In Abhängigkeit der Lage der einzelnen Bauwerke haben diese einen eher städtischen Bezug oder Landschaftsbezug.


Brücken mit städtischem Bezug

  1. Brücke Saarstraße / Koblenzer Straße
  2. Brücke über die BAB A60
  3. Anbau Brücke Fr.-v.-Pfeiffer-Weg

Brücken mit Landschaftsbezug

  1. Brücken am Bahnhof Mainz Marienborn
  2. Brücke über die L426

Beispiel: Friedrich-von-Pfeiffer-Weg

System/Aufbau Neues Treppenelement als Betonbauwerk ablesbar
Material Beton und Glas
Oberfläche/Oberflächenbehandlung Gleichmäßiges Fugenbild durch glatte Schalung/großformatige Platten
Farbspektrum Betonfarben, Anthrazitgrau
Bemerkungen/Besonderheiten Notwendiger Berührungsschutz in gleicher Ausführung wie Geländer/Absturzsicherung (Sicherheitsglas)

Leitbild: Einbindung in das Landschaftsbild durch Verkleidung Widerlager

System/Aufbau Eine teilweise Verkleidung der Brückenbauwerke mit natursteingetreuen Verblendsteinen dient dem Übergang vom Ingenieurbauwerk in die Landschaft. Die Sockelbereiche der Brücken sollen bis ca. 2/3 der Höhe mit einer eingelassenen Vorsatzschale versehen werden, flächenbündig mit der Betonoberfläche.
Material Naturkunststein
Oberfläche/Oberflächenbehandlung Strukturierte Oberfläche
Farbspektrum Erdfarben, Ocker
Bemerkungen/Besonderheiten Einbindung in das Landschaftsbild durch: Verkleidung der Widerlager mit Naturkunststein

Beispiel: die L426

Die Verblendsteine werden als schmale Vorsatzschale im Sockelbereich der Brücke bis ca. 2/3 der Höhe eingesetzt, flächenbündig mit der Betonoberfläche. Die Betonstützwände gehen in geschwungener Form in den Landschaftsbau über, ebenfalls mit Verkleidung mit Natursteinimitat.

Beispiel: der Bahnhof in Marienborn

Die Verblendsteine werden als schmale Vorsatzschale im Sockelbereich der Brücken bis ca. 2/3 der Höhe eingesetzt. Niedrige Stützwände, ebenfalls verkleidet, gehen in den Landschaftsbau über und können als Sitzgelegenheit für Fahrgäste dienen.